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Lieferfähigkeit in Pandemie- und Kriegszeiten

Rohstoff- und Liefersituation in Pandemie- und Kriegszeiten

Es hört sich dramatisch an: Kriegszeiten! Dabei führen wir gar keinen Krieg. Aus wirtschaftlicher Sicht allerdings ist die Situation in der Ukraine aber auch für Europa eine Katastrophe.

Der Weltmarkt bricht nicht nur zusammen, was die Versorgung der Welt mit Weizen, Sonnenblumenöl und anderen Lebensmitteln angeht. Noch gebeutelt von der Corona-Pandemie fallen mache Rohstoffmärkte nun fast komplett zusammen: es gibt weder Papier noch Aluminium oder Glas. Was früher selbstverständlich war, wird heute zur Detektivarbeit. Du brauchst simple Papiertüten, um deine Bademilch abzufüllen? Oder im Ladengeschäft rufen die Mitarbeiter nach Papiertüten, um den Kunden die Produkte mitgeben zu können? Die Papierverpackung für die Haarseifen ist aufgebraucht? Dann viel Erfolg bei der Suche!  

Flexibel sein ist das Stichwort. Aber was nutzt es, wenn man Alternativhersteller findet und dann feststellt, dass sie absolut minderwertige Qualität verkaufen, die Tüten aufplatzen oder doch nicht ankommen. Wieder eine Woche verloren.

Die Kerzenhersteller ächzen unter den Preisen für Aluminium, Angebote sind nur noch tageweise gültig und wenn wir große Mengen in Auftrag geben, kann der Preis zum Zeitpunkt der Produktion schon wieder 30 % gestiegen sein. Planung ist kaum noch möglich.

Wir arbeiten seit vielen Jahren mit großen und kleinen, aber immer zuverlässigen Partnern zusammen. Das ist ein großes Glück, denn als Neukunde hat man quasi keine Chance mehr. Unser Lohnhersteller für Bodylotion und Bodywash kann nicht herstellen. Die Auftragsbücher sind voll, aber es hängt an der fehlenden Lieferfähigkeit diverser Rohstoffe. Somit sind 70 % der Belegschaft in Kurzarbeit, obwohl Kundenbestellungen für 2 Jahre vorliegen. Eine völlig absurde Situation.

Deshalb werden auch bei uns immer wieder Lücken in der Verfügbarkeit zu sehen sein. Egal, um was es geht: Seife, Bodylotion, Papierverpackungen oder Duschbatzen. Shampoos oder Massagekerzen, es betrifft alle Produkte, quer durch die Bank. Wir geben unser Bestes, haben die Läger über die Maße gefüllt und hamstern Vorräte in der Hoffnung, die Engpässe überbrücken zu können. Aber sobald ein Schräubchen im Getriebe fehlt, geht einfach nichts mehr.

Das ganze Szenario wird zwangsläufig von enormen Preissteigerungen begleitet. Kostete eine Euro-Palette vor einem Jahr noch 10 Euro, wird heute ein Preis von 25 Euro aufgerufen. Rohstoffpreise steigen teilweise um 150 % und natürlich muss das bezahlt werden, wenn man nicht noch mehr Sortimentsverluste hinnehmen möchte. Eine kritische Zeit.
Wir versuchen, diese Preissteigerungen so milde wie möglich weiter zu geben. Unser Deo ist so ergiebig, dass sich Preise dadurch relativieren, das betrifft ebenso Duschbatzen oder feste Shampoos. Aber natürlich muss man hoffen, dass dieser Wahnsinn irgendwann ein Ende hat.

Wenn dein Lieblingsprodukt nicht verfügbar ist, kannst du dich per Mail informieren lassen, sobald es wieder online geht. Wir hoffen auf dein Verständnis.